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68 ProzentGeschrieben von Qiong Wu am 28.06.08, 20:49:05. |
Ein Riesenskandal, Atari mahnt einen Vertreter der Rezensionistenpresse ab und alle Spielezeitschriften rund um den Globus berichten entrüstet darüber und dort darf witzig.gameports natürlich auch nicht fehlen.
Aber zuerst einmal zu den Fakten. Gelesen werden kann dass Atari bei immerhin 68 Prozent Wertung es scheinbar für nötig hielt sich aktiv einzuschalten und eine Abmahnung gegen das Spielemagazin zu verfassen.
Aber 68 Prozent, so schlecht klingt das doch gar nicht? In der Schule gäbe es da gerade noch eine vier? In der Universität gäbe es dafür bereits eine mehr als zufriedenstellende 3.
Bei der katastrophal niedrigen Durchfallquote der Spiele bei der Fachpresse scheint die Spieleindustrie mittlerweile allerdings etwas wagemutig zu werden, denn mittlerweile erhält fast jedes Spiel eine mehr als übertrieben gute Wertung, nur damit man die "guten Beziehungen" zu den Publishern nicht gefährdert.
Zu unserem Artikel "Assasin Creed und mein Rechner" wurde deutlich dass die fast rückgratslose Fachpresse nur zu kritisieren hatte dass "die Publisher über die Aussage dass das Spiel asoziale Anforderungen habe, nicht erfreut sein würde".
Viel zu viele Spiele heutzutage sind qualitativ unter aller Kanone und zweifelsohne wird es Zeit in dieser Thematik den Publishern klar zu machen dass eine objektive Berichterstattung auch hart sein kann und auch hart sein sollte, denn die Verantwortung der Presse liegt daran den Lesern ein gutes Spiel zu empfehlen und selbigem auch ein schlechtes Spiel zu ersparen.
Wenn man sich die lange Liste der lieblos auf den Markt geworfenen Spiele ansieht und die Divergenz betrachtet die zwischen der vorherrschenden Meinung in Spieleforen und der offiziellen Fachpresse besteht, so springen einem die Probleme sofort ins Gesicht.
Doch woher kommt diese Divergenz?
Viele kleine Spielemagazine sind auf die Rezensionsmateralien der Spielepublisher angewiesen und begeben sich durch diese Abhängigkeit alleine schon in eine Grauzone der Objektivität.
Tatsächlich ist dies eine unvermeidbare Problematik und wenn solche Bedingungen teilweise explodieren, wie in dem kürzlich aufgetretenen Skandal, so sollte man sich mehr Gedanken bezüglich der Beziehung der vielen kleinen Onlinemagazine zu den Spielepublishern machen.
Wenn kleine Spielemagazine sich auch noch Druck von den Spielepublishern machen lassen, dann sinkt die Qualität der ohnehin oft unbekannten kleinen Spielemagazine immehr mehr ins Bodenlose und daher versuchen wir bei witzig.gameports, auf eine mit Augenblinzeln zu betrachtende Art und Weise, die wahren Gesichter von Computerspielen heute zu zeigen und verfolgen daher nach wie vor unsere klare Linie bezüglich des berühmten Blattes vor dem Mund
mit freundlichen Grüßen
Qiong Wu
Gameports.net Redaktion

















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